Der KEDi Messkoffer - Messlösungen für Unternehmen
Stand: August 2026
Der KEDi Messkoffer misst Strom sowie Wärmeströme in Flüssigkeiten – flexibel, einfach und ohne Eingriff in bestehende Systeme. Er liefert eine Lösung, wenn KMU, Wohnungsunternehmen und andere Organisationen den Energieverbrauch einzelner Anlagen nicht kennen. Ohne teure Festinstallationen schafft die mobile Messeinrichtung Transparenz über den Stromverbrauch von Maschinen oder den Heizbedarf eines Gebäudes und hilft so, Einsparpotenziale zu identifizieren und Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen.
Kontaktieren Sie uns und nutzen Sie den Messkoffer in Ihrem Unternehmen!
In vielen Unternehmen ist der Stromverbrauch nur eine Rechnung, die monatlich oder jährlich zu zahlen ist. Doch was verbraucht eine Maschine jeden Tag? Welche Kosten entstehen im Standby-Betrieb oder bei Nichtbenutzung am Wochenende?
Der KEDi Messkoffer liefert die Antworten: Durch mobile Messung von Strom, Durchfluss und Temperatur schafft er Transparenz und eine Datengrundlage, um Energieflüsse zu analysieren, Potenziale aufzudecken und wirtschaftliche Energieeffizienzmaßnahmen abzuleiten. Dank Retrofit-Lösungen und kabelloser Datenübertragung ist der Messkoffer schnell und ohne aufwendige Installation einsatzbereit.
Schon bald können Sie den KEDi Messkoffer kostenlos für Ihr Unternehmen ausleihen, um die ersten Schritte zum systematischen Energiemanagement zu gehen. Nehmen Sie dafür am besten schon heute Kontakt zu uns auf!
Messinfrastruktur macht Energieverbräuche sicht- & vergleichbar. Sie zeigt, wo Energie verbraucht wird, wann Lastspitzen entstehen & welche Prozesse Energie ziehen. Damit bildet sie die Basis für Energiemonitoring, Auswertungen und Effizienzmaßnahmen.
Der KEDi Messkoffer ist eine praktische, mobile Messeinrichtung, die Strom, Durchfluss, Temperatur und Wärmeströme erfasst. Im Gegensatz zu teuren Festinstallationen bietet er eine kostengünstige, flexible Lösung, um Energieverbräuche in KMU direkt vor Ort sichtbar zu machen.
Wofür kann der Messkoffer eingesetzt werden?
Energiemonitoring: Erfasst den Stromverbrauch von bis zu drei Maschinen parallel
Lastganganalysen: Identifiziert Lastspitzen einzelner Anlagen bei einer Messauflösung von ca. 5 Minuten
Heizbedarf: Misst den Wärmebedarf von Gebäuden durch Erfassung des Volumenstroms sowie der Vor- und Rücklauftemperaturen
Nutzen Sie den KEDi Messkoffer kostenlos für Ihr Unternehmen
Ohne Wissen über den genauen Verbrauch einzelner Anlagen verbrauchen Unternehmen oft zu viel Energie. So verschenken sie Einsparpotenziale, die sich durch gezielte Maßnahmen schnell heben lassen.
Deshalb unterstützt das KEDi Ihr Unternehmen mit dem neuen Messkoffer bei den ersten Schritten zu mehr Transparenz im Energieverbrauch. Im Rahmen der kostenlosen Leihe zeigen wir Ihnen, wie Sie ein Energiemonitoring einfach und kostengünstig aufbauen – von der Installation bis zur Datenauswertung. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich für weitere Informationen zum KEDi Messkoffer interessieren und das Starter-Kit als Einstieg ins systematische Energiemanagement kostenlos nutzen möchten.
Der KEDi Messkoffer liefert präzise Daten für Ihr Energiemanagement. Dabei ist er flexibel nutzbar, nicht-invasiv und an Ihre Anforderungen anpassbar. Je nach Bedarf kann er einzelne Messgrößen ermitteln oder mehrere Größen parallel erfassen. Durch freie standardisierte Schnittstellen lassen sich auch bereits bestehende Messsignale auslesen und in die Analyse integrieren. So entsteht ein möglichst ganzheitliches Bild des Energieverbrauchs.
Der Messkoffer im Überblick
1
Mit aufklappbaren Current-Transformatoren (CT), auch als Stromwandler bekannt, erfasst der Messkoffer den Stromverbrauch von Maschinen und Anlagen nicht-invasiv ohne Trennung der Anschlussleitungen. Der Messkoffer bietet insgesamt:
- 8 CT mit jeweils max. 80 A Nennstrom
- 4 CT mit jeweils max. 150 A Nennstrom
- 3 Auswerteinheiten mit Funk und jeweils 4 Anschlüsse
Um den Strom zu messen, wird im Verteiler- oder Sicherungsschrank der CT um den Einzelleiter der Anschlussleitung des Verbrauchers gelegt.
2
Um die elektrische Leistung einer Maschine oder Anlage bestimmen zu können, muss der Messkoffer neben der Strommessung auch eine Spannungsmessung auf einer Phase durchführen. Im 3-phasigen Messbetrieb werden die beiden nicht gemessenen Phasen mathematisch aus dem Messwert der Spannungsmessung berechnet. Für sehr genaue Leistungsmessungen ist eine möglichst symmetrische Belastung der drei Phasen erforderlich.
Der Messkoffer verfügt für die eigentliche Messung der Spannung über zwei unabhängige Spannungssensoren mit Schuko-Stecker. Dieser wird für möglichst genaue Messungen in eine Steckdose nahe der Strommessung eingesteckt. Bei der Leistungsmessung wird in einem Anschluss-Port der Auswerteinheit der Spannungsmesser anstelle eines CT verwendet. Damit entfällt die Möglichkeit zur Strommessung im Neutralleiter.
3
In Koffer 2:
Nicht-invasive Ultraschallsensoren messen den Durchfluss in Rohren. Je ein Ultraschallsender und -Empfänger werden auf das Rohr geschnallt und ermöglichen eine Messung für alle schallleitfähigen Medien. Folgende wichtige Parameter der Sensorik sind:
- Messbereich (Fluidgeschwindigkeit): 0,05 bis 25 m/s
- Verwendbarer Rohr-Nenndurchmesser (DN): 25 bis 150 mm
- Rohr-Oberflächentemperatur: -40 bis 100 °C
- Umgebungstemperatur der Sensoren: -40 bis 100 °C
- Länge der Messstrecke: 0,6 m
- Empfohlene Einlaufstrecke: 10 x DN
- empfohlene Auslaufstrecke: 10 x DN
Die Auswerteinheit mit integriertem Funk kann bis zu 5 m vom eigentlichen Messpunkt aufgestellt werden. Sie wird über das dazugehörige Sensorkabel mit dem Sensor verbunden.
4
Der Messkoffer stellt zwei Temperatursensoren zur Verfügung, die z. B. zur Messung von Vor- und Rücklauftemperaturen eingesetzt werden können. Ihr Messbereich liegt zwischen –55 und 125 °C. Die Sensoren werden via Kabel mit der Auswerteinheit und der integrierten Funktechnik verbunden. Die Temperatursensoren eignen sich für einfache Kontaktmessung, zum Beispiel an Rohrleitungen oder in der Raumluft. Mit Hilfe von standardisierten Tauchhülsen (6mm Innendurchmesser) können die Temperatursensoren in Behälter oder Rohrleitungen eingebracht werden.
5
Die Wärmestrommessung basiert auf der Kombination von Durchfluss- und Temperaturmessung (Temperaturspreizung von Vor- und Rücklauf). Bei bekannter spezifischer Wärmekapazität des Fluids kann mit dem Messkoffer in den angegebenen Fließ- und Temperaturbereichen der Wärmestrom ermittelt werden.
6
Für noch mehr Flexibilität kann der Messkoffer auch externe Messgeräte anbinden. Dazu verfügt er über fünf freie Schnittstellen, die mit standardisierten Analogsignalen (4 - 20 mA oder 0 -10 V) arbeiten. Die Signale dieser Messgeräte werden dafür über die mitgelieferte Software entsprechend skaliert.
Zusätzlich zu den Standard-Analogsignalen können über die fünf Schnittstellen auch digitale, potentialfreie Impulse als binäres Signal (Null oder Eins) aufgenommen werden. So lassen sich auch Schaltzustände wie z. B. “Ein/Aus” erfassen und in die Datenauswertung einbeziehen.
7
Der Messkoffer ermöglicht die digitale Erfassung des Gasverbrauchs mit einem Impulszähler. Dieser lässt sich nachträglich an Balgengaszählern mit Standardzählwerk der Größe BK-G2,5 bis BK-G100 mit dem Zählwerk Z3/Z6 anbringen, ohne die Eichplombe zu verletzen. Die Impulse müssen dabei entsprechend der Zählergröße angepasst werden. Der maximale Messbereich beträgt 160 m³/h Erdgas für den BK-G100.
8
Das Funk-Gateway des Messkoffers ist für die Datenübertragung der Sensoren in die Cloud ein notweniger Bestandteil der Messinfrastruktur. Für das Betreiben des Gateways ist zwingen mindestens ein GSM-Funknetz erforderlich. Sensordaten können je nach Topologie und Geländebeschaffenheit bis zu 1000 m (realistisch 100 m) Entfernung kabellos übertragen werden.
9
Die vorhandenen Messwandler wandeln das Messsignal der Sensoren (Strom und Spannung) in ein digitales Signal um und übertragen es durch den integrierten Funk an das Gateway. Da die Messwandler verschiedene Sensortypen aufnehmen können, müssen sie entsprechend konfiguriert werden, um die richtige Messgröße abzubilden.
Der KEDi IoT Planner unterstützt Sie dabei herauszufinden, welche Sensortechnik und IT-Komponenten für Sie infrage kommen können. Starten Sie jetzt Ihren Weg zur digitalen Effizienz!
Abwärme wird in der Industrie erst dann wirtschaftlich nutzbar, wenn sie transparent erfasst und analysiert wird. Erfahren Sie hier mehr über die Potenziale der Abwärmenutzung für Unternehmen.
Ein Energiemanagementsystem unterstützt, Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Auf unserer Themenseite erläutern wir alles rund um Aufbau, Umsetzung und Fördermöglichkeiten.