Mit digitalen Gebäudetechnologien in Wohngebäuden Kosten senken
Stand: September 2026Die Digitalisierung der Wohngebäude ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Neben erneuerbaren Energien und Sanierungen der Gebäudehülle spielen digitale Gebäudetechnologien eine entscheidende Rolle. Das KEDi bietet eine praktische Orientierung insbesondere bei Fragen zur Digitalisierung von Wohngebäuden wie beispielsweise: Bei welchen Technologien lohnt sich die Implementierung? Wie gelingt die Finanzierung? Wie werden Maßnahmen gegenüber Mitarbeitenden und Mietenden kommuniziert?
Was sind digitale Gebäudetechnologien?
Der Begriff digitale Gebäudetechnologien umfasst Software und Hardware, die durch eine automatische Überwachung sowie Steuerung der technischen Gebäudeausrüstung einen energieeffizienten, wirtschaftlichen und sicheren Betrieb ermöglichen.
Besonders hohe Einsparpotenziale bieten Maßnahmen, die die Effizienz der Heizungsanlage steigern. Insbesondere digitales Heizungsmonitoring und smarte Thermostate vereinen eine Vielzahl an Mehrwerten und sind in der Regel wirtschaftlich umsetzbar.
Digitales Heizungsmonitoring
Bei einem digitalen Heizungsmonitoring wird die zentrale Heizungsanlage mit Sensoren ausgestattet, die die wichtigsten Steuer- und Regel-Parameter, wie Vorlauf- und Rücklauf oder Außentemperatur, messen. Darauf basierend können Einstellungen der Anlage so angepasst werden, dass die bereitgestellte Energie effizienter genutzt wird.
Mietende bezahlen bei gleichbleibenden Temperaturen weniger, gleichzeitig werden durch die Überwachung des Anlagenzustands Reparaturen günstiger dank früherer Fehlererkennung.
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Smarte Heizungsthermostate
Smarte Thermostate steuern die Beheizung eines Raumes automatisch und intelligent. Sie lernen das Nutzerverhalten, passen die Temperatur an die Gewohnheiten an und können per App oder Sprachbefehl gesteuert werden.
Durch Sensoren und Algorithmen erkennen sie, wann jemand zu Hause ist oder ob gelüftet wird, und regeln die Temperatur entsprechend. So lassen sich ohne Komfortverluste signifikante Energieeinsparungen erzielen.
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Digitalisierungsstrategien für die Wohnungswirtschaft
In Zusammenarbeit mit dem Borderstep Institut und dem Berliner Institut für Sozialforschung entwickelt das KEDi Digitalisierungsstrategien für Wohnungsunternehmen. Ziel ist es, eine sinnvolle Schrittfolge für die Digitalisierung der Bestände zu definieren.
Das Berliner Institut für Sozialforschung übernimmt dabei vor allem Aufgaben im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Begleitung der Maßnahmenumsetzung eines Wohnungsunternehmens und führt eine quantitative Befragung der Wohnungswirtschaft durch. Das borderstep-Institut baut darauf auf, führt Interviews mit Fachexpertinnen und Experten und erstellt schließlich die Strategien. Grundlage für die Erstellung des Endberichts bilden mehrere Zwischenberichte. Diese können auf der Website des Borderstep Instituts heruntergeladen werden.
Projektziele im Überblick
- Bestandsaufnahme
- Typisierung von Wohnungsunternehmen (z. B. nach Rechtsform, Größe, Digitalisierungsgrad, Gebäudebeständen)
- Analyse von Treibern, Hemmnissen und Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung der Bestände
- Strategieentwicklung
- Entwicklung passgenauer Digitalisierungsstrategien für verschiedene Typen von Wohnungsunternehmen.
- Ableitung von Pfadlogiken für die schrittweise Umsetzung
- Praxistransfer
- Erarbeitung von Best-Practice-Beispielen, Leitfäden und Transferkonzepten (z. B. Workshops, Webinare)
Blick in die Praxis: Aus Erfolgen lernen
Unsere Showcases zeigen Ihnen, wie Wohnungsunternehmen digitale Effizienzlösungen erfolgreich eingeführt haben, worauf es zu achten gilt und welchen Mehrwert sie konkret damit erzielen konnten.
Webinar | Gebäude effizient digitalisieren: Strategien für Wohnungsunternehmen | 15.09.2026
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Digitale Gebäudetechnologien wie Heizungsmonitoring und smarte Heizungsthermostate bieten Wohnungsunternehmen konkrete Hebel, um Kosten zu senken und die Umwelt zu entlasten. Mit den Angeboten des KEDi gelingt der Einstieg in die Digitalisierung pragmatisch und wirtschaftlich.
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Kontakt
Florian Wöhlbier
KEDi Seniorexperte Energieeffizienz Digitalisierung - Konzeption & Transfer
Steve Hammer
KEDi Experte Energieeffizienz Digitalisierung - Konzeption & Transfer