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Energieeffiziente Gebäude

Blick aus dem Innenhof gen Himmel. Rote Mehrfamilienhäuser bilden einen Ring und umrahmen den blauen Himmel.

Mit Digitalisierung zu mehr Energieeffizienz in Gebäuden

Der Gebäudesektor in Deutschland ist für einen Großteil des Endenergieverbrauchs verantwortlich und steht damit vor einer immensen Herausforderung. Um Wohngebäude bis 2045 zu der geforderten CO2-Neutralität zu bringen, muss vor allem der Wärmeverbrauch aus fossilen Energien reduziert werden. Das KEDi bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über einfach anzuwendende digitale Maßnahmen, um Kosten und CO2 zu senken und den Wohnkomfort zu steigern.
 

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Video: KEDi erklärt: Aus digitalen Daten Wissen gewinnen

Laut dena Gebäudereport 2025 gibt es in Deutschland rund 20 Mio. Gebäude (Wohngebäude und Nichtwohngebäude mit Wohnraum). Der Großteil davon wird mit fossilen Energien beheizt.

Neben der Versorgung privater Haushalte mit klimaneutraler Wärme gibt es zwei weitere wichtige Hebel, um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen: Höhere Energieeffizienz durch moderne Anlagentechnik oder die energetische Sanierung der Gebäudehülle.

Digitale Technologien bieten kostengünstige und schnell umsetzbare Lösungen, um den Energieverbrauch von Gebäuden signifikant zu senken. So lassen sich zum Beispiel allein durch Optimierung und Monitoring der Heizungsanlagen bis zu 30 Prozent Energie und Kosten einsparen, ohne teure Sanierungen.

Entsprechend kann der Gebäudesektor mit den richtigen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten.

So unterstützen wir Sie bei der Digitalisierung Ihrer Gebäude

Überblick zu digitalen Gebäudetechnologien

Wir erläutern Ihnen die verschiedenen digitalen Technolgien zur Energieeffizienzsteigerung: Vom hydraulischen Abgleich, über Monitoring bis hin zum Smart Readiness Indicator.

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KEDi Tools zur Gebäudedigitalisierung

Unsere kostenlosen Tools helfen Ihnen Ihre Projekte umzusetzen. Von E-Learning Kursen bis zur passenden Förderung ist alles dabei.

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Eine Person hält ein Tablet in der Hand. Auf dem Bildschirm ist ein Diagramm.

Wie kann die Digitalisierung in Gebäuden umgesetzt werden?

Von Akzeptanz über Geschäftsmodelle bis hin zu zum Mieter-Vermieter-Dilemma. Das KEDi bietet eine Vielzahl an Hilfestellungen um Ihre individuellen Herausforderungen zu überwinden.

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Von der Datenerfassung zur intelligenten Energiezentrale

Der erste Schritt zur Energieeffizienz in Gebäuden ist die digitale Erfassung und Analyse von Energieflüssen. Durch das kontinuierliche Erfassen, Steuern und Regeln von Wärme- und Stromverbräuchen lässt sich der Energieeinsatz gezielt optimieren, sowohl an der Wärmeerzeugung und -verteilung (z. B. in Heizungsanlagen) als auch dort, wo die Energie tatsächlich genutzt wird (z. B. an Heizkörpern oder in Räumen).

Grundlage für diese Optimierung sind:

  • Verlässliche Datenerfassung (z. B. durch Smart Meter oder Sensoren)
  • Umfassende technische Gebäudeausrüstung (TGA) für präzise Messungen
  • Digitale Vernetzung aller Komponenten für eine ganzheitliche Steuerung

Mit dieser Basis können Sie bis zu 30 Prozent Energie einsparen, ohne Sanierungen oder aufwendige Modernisierungen.

Energieverbrauch messen, verstehen, optimieren

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Video: KEDi erklärt: Digitales Heizungsmonitoring mit echtem Mehrwert

Viele Gebäudebetreibende wissen nicht oder nur ungenau, wie viel Energie ihr Gebäude verbraucht und wie hoch die CO₂-Emissionen tatsächlich sind. Die Erfassung und Analyse dieser Daten steht daher am Anfang jeder digitalen Wertschöpfungskette.
 

  1. Daten erfassen: Messdaten von Prozessen, Zuständen oder Verbräuchen (z. B. durch Smart Meter oder Sensoren)
  2. Daten interpretieren: Aus den Rohdaten werden handlungsrelevante Erkenntnisse abgeleitet
  3. Daten analysieren: Muster erkennen, Potenziale identifizieren
  4. Maßnahmen ableiten: Energieflüsse und -verbräuche gezielt optimieren

Lesen Sie mehr dazu in unserem Factsheet Daten als Potenziale für Energiewende und Klimaschutz. 

Digitale Gebäudetechnologien

Neben der erneuerbaren Energieversorgung und einer energieeffizienten Gebäudehülle spielt die Digitalisierung zur Effizienzsteigerung im Gebäudesektor eine wesentliche Rolle für die Reduktion der Treibhausgase und Kosteneinsparung. Ein Überblick.

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Vom Energieverbraucher Gebäude zum intelligenten Energiemanager

Moderne Gebäude sind nicht mehr nur Energieverbraucher, sondern zunehmend auch Energiespeicher und sogar Energieerzeuger. Durch Digitalisierung können Erzeugung, Speicherung, Umwandlung und Verbrauch von Strom und Wärme intelligent vernetzt werden – ein Konzept, das als Sektorenkopplung bekannt ist.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Gebäudeautomation:

  • Optimierung des Anlagenbetriebs (z. B. Heizung, Lüftung, Kühlung)
  • Steigerung der Energieeffizienz durch bedarfsgerechte Steuerung
  • Erhöhung des Nutzerkomforts (z. B. konstante Raumtemperatur, automatische Belüftung)
  • Gewinnung wertvoller Daten für zukünftige Sanierungsmaßnahmen

Gebäudeautomation umfasst die Vernetzung und Steuerung aller Mess-, Regel- und Optimierungseinheiten innerhalb der Gebäudetechnik. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Energiemanagement. Es analysiert und steuert nicht nur den Strom- und Wärmeverbrauch, sondern ermöglicht auch eine effiziente Nutzung von Eigenstrom, beispielsweise aus Photovoltaikanlagen. Damit diese Prozesse reibungslos funktionieren, sind präzise Verbrauchsdaten entscheidend.

Der digitale Heizungskeller - Blick in die Praxis

Eine einfache Nachrüstung mit Messtechnik kann die Heizungsanlage deutlich effizienter machen. Viele Anlagen aus den 1990er Jahren liefern bereits Verbrauchs- und Betriebsdaten, die per Funk ausgelesen werden können. Zusätzliche Sensoren und Regelungselemente ermöglichen ein umfassendes Energiemonitoring und eine vorausschauende Steuerung.

Wir präsentieren Ihnen in unseren Showcases verschiedene Wohnungunternehmen, die den Schritt zum digitalen Heizungskeller gegangen sind. Darin teilen sie ihre Erfahrungen: Implementierung, Herausforderungen, konkrete Einsparungen und Tipps zur Umsetzung. Schauen Sie rein und lassen Sie sich inspirieren!

Tim Ulrich erklärt im Heizungskeller Thomas Koutalidis die Funktionsweise des Gateways.

Showcases zum digitalen Heizungskeller

In unseren Showcases für den digitalisierten Heizungskeller präsentieren wir Ihnen innovative Lösungen, die traditionelle Heizungsanlagen in die Zukunft führen.

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Das Altstadt Rathaus in Konstanz.
Kommunale Gebäude

Heizen im Denkmal

In diesem Showcase stellen wir zwei denkmalgeschützte Gebäude der Stadt Konstanz vor, bei denen mit wenig Aufwand und ohne Eingriff in die Gebäudehülle beachtliche Energieeinsparungen erzielt werden konnten.

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Außenansicht des Quartiers in Jena-Lobeda. Um das Gebäude ist ein Grünstreifen mit Bäumen. Auf den Straßen fahren Autos.
Quartier

Digitale Heizungsoptimierung im Quartier

Im Smarten Quartier Jena-Lobeda verbindet sich technologische Innovation und nachhaltiges Stadtleben zu einem zukunftsweisenden Modell der Energiewende. Die Stadtwerke Jena vernetzen hier zentrale Lebensbereiche.

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Kontakt

Porträt von Dr. Marcus Rackel vor einem neutralen Hintergrund.

Dr. Marcus Rackel

KEDi Teamleiter Energieeffizienz Digitalisierung - Konzeption & Transfer

Kostenlose Tools für Ihren Einstieg

Zwei Personen sitzen an einem Tisch und schauen auf ihre Unterlagen. Davor steht ein Laptop.

Förderwegweiser

Die Digitalisierung bietet Chancen, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern und gleichzeitig Betriebskosten zu senken. Bund und Länder unterstützen hier mit einer Vielzahl unterschiedlicher Programme.

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Mehrwerte-Kompass der Gebäudedigitalisierung

Der Kompass zeigt interaktiv auf, welche zahlreichen Vorteile ein digitales Gebäudemonitoring bietet und welche oft ungenutzten Potenziale sich daraus ergeben.

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Der Gebäudedemonstrator aus Klemmbausteinen stellt modellhaft ein typisches unsaniertes Wohngebäude aus den 70er Jahren dar.

DEEP - der Gebäudedemonstrator

Mit unserem Simulationssystem DEEPkönnen Sie verschiedene Strategien der Energieeffizienzsteigerung testen. Entdecken Sie die Auswirkungen auf zum Beispiel Energieverbrauch, Kosten und CO2-Ausstoß in Echtzeit an einem Gebäude.

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