Dialogveranstaltung | Energieeffizienz und Digitalisierung
Stand: März 2026Fördermöglichkeiten und Praxiswissen für Unternehmen
Am 23. Februar 2026 veranstaltete das KEDi gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaftsförderung Leipzig die Dialogveranstaltung „Energieeffizienz durch Digitalisierung“.
Ziel war es, Unternehmen – insbesondere KMU – praxisnah zu zeigen, wie Energieeffizienz und Digitalisierung sinnvoll miteinander verknüpft werden können.
Nach einem Einstieg in die Themen durch Impulsvorträge wurden diese in Workshops vertieft. Den Auftakt gab Astrid Evert aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit einem Überblick über bundesweite Ansätze und Entwicklungen im Bereich Energieeffizienz.
Im Anschluss wurde das Förderprogramm EEW sowie das Online-Tool Förderzentrale Deutschland (FZD) vorgestellt, das seit September 2025 die digitale Beantragung von Förderprogrammen, darunter das EEW-Förderprogramm, erleichtert und Unternehmen einen besseren Überblick über bestehende Unterstützungsangebote bietet.
Die Impulse auf einen Blick
- Astrid Evert | BMWE | Neue Entwicklungen bei Energie- und Ressourcen-Effizienz: Chancen für Industrie und Mittelstand
- Behsad Ghanei | BAFA | Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft
- Julia Rompel | BAFA | Vorstellung der Förderzentrale Deutschland (FZD)
- Marc Postpieszala | SAENA | Energiemanagementsysteme – Motivation und Unterstützungsangebote
- Sebastian Wehking | Fraunhofer IPK | Energiedatenerfassung planen und optimieren
- Kerstin Kranich | BCC Energie | Energiemanagement
Workshops: Förderung und Energiemanagementsysteme im Fokus
In den zweigeteilten Workshop-Sessions diskutierten die Teilnehmenden zentrale Fragestellungen:
Wie können Förderprogramme weiterentwickelt werden, um Unternehmen – insbesondere KMU – besser zu erreichen? Wie lassen sich Förderverfahren digitalisieren und vereinfachen? Und welche Rolle spielen Energiedaten und softwaregestützte Energiemanagementsysteme für mehr Effizienz in der Praxis?
Fazit
Die gestiegenen Energiepreise haben bei den meisten KMUs das Bewusstsein über ihren Energieverbrauch gestärkt. Zudem steigen die Anforderungen von Kundinnen und Kunden zu den Angaben des CO₂-Verbrauchs einzelner Produkte. Einige Unternehmen setzen bereits ein Energiemanagementsystem (EMS) ein, während viele andere dessen Einführung prüfen und sich fragen, ab welchem Zeitpunkt ein EMS wirtschaftlich sinnvoll ist.
Wer nicht verpflichtet ist, lässt sich von den typischen Hürden abschrecken: Investitionskosten, fehlende Daten oder mangelnde personelle Ressourcen. In den Workshops konnte das EEW-Förderprogramm als Unterstützungsangebot ausführlich diskutiert und erste Schritte für die Einführung eines EMS definiert werden.
Wir bedanken uns beim Amt für Wirtschaftsförderung Leipzig für die wunderbare Zusammenarbeit, bei allen Referierenden für die wertvollen Impulse und allen Teilnehmenden für den intensiven Austausch! Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung in diesem Format.