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Akzeptanz für digitale Effizienzmaßnahmen sichern

Stand: Januar 2026

Welche Rolle spielt Akzeptanz bei der Digitalisierung von Gebäuden?

Entscheidend für den Erfolg durchgeführter Maßnahmen ist Transparenz, respektvoller Umgang und Verlässlichkeit zwischen allen Beteiligten.

Digitalisierung von Gebäuden kann Energie sparen, Kosten senken und Abläufe effizienter machen. Damit diese Vorteile wirklich ankommen, ist die Akzeptanz von zwei Gruppen entscheidend, die direkt mit den neuen Lösungen arbeiten: Mietende und Mitarbeitende im Wohnungsunternehmen. Ohne ihre Zustimmung verzögern sich Projekte oder die Technik wird später nicht richtig genutzt, womit Potenziale ungenutzt bleiben.

Wenn Sie Mietende und Mitarbeitende frühzeitig einbinden, legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung digitaler Lösungen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, neben der Technik auch die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Warum Akzeptanz entsteht – oder scheitert

Akzeptanz entsteht, wenn Mitarbeitende und Mietende verstehen, warum eine Maßnahme umgesetzt wird und welchen Nutzen sie persönlich davon haben. Dafür braucht es offene, klare und verständliche Kommunikation, und zwar frühzeitig, während der Umsetzung und danach.

Das erleichtert die Zusammenarbeit während der Implementierung, sowie die spätere Nutzung der neuen Technologien. Eine empathische zielgruppengerechte Kommunikation ist für die Erzeugung von Akzeptanz entscheidend.

Eine Person hält ein Tablet in der Hand. Dahinter ist die Warmwasseraufbereitung.
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Unzureichende Kommunikation birgt Risiken

Vor und während der Umsetzung einer Maßnahme führen unklare oder widersprüchliche Informationen, mangelnde Erreichbarkeit und nicht eindeutig geregelte Zuständigkeiten seitens des Wohnungsunternehmens schnell zu Verunsicherung bei den Mietenden. In der Folge sinken Akzeptanz und Vertrauen gegenüber dem Wohnungsunternehmen und den neuen Technologien. Dies kann dazu führen, dass Mietende Sensorwerte in ihren Wohnungen nicht korrekt handhaben oder Geräte nicht sachgemäß bedienen.

Bei unzureichender interner Kommunikation der Maßnahmenziele und uneindeutigen Zuständigkeiten können Mitarbeitende die Maßnahmen als zusätzliche Belastung wahrnehmen. Die wahrgenommene Belastung ist noch höher, wenn die Mitarbeitenden nicht im Umgang mit den neuen Technologien geschult werden. Dies kann zu Unzufriedenheit und einer sinkenden Motivation führen.

Klare Informationen als Grundlage für Vertrauen

Akzeptanzfördernde Kommunikation basiert auf Transparenz, respektvollem Umgang und Verlässlichkeit. Sie vermittelt Gründe und Nutzen der Maßnahmen verständlich, stellt erreichbare Ansprechpersonen bereit und begleitet die Einführung langfristig. Wichtig ist, gezielt auf die Sorgen der Mietenden und Mitarbeitenden einzugehen und zu zeigen, dass die Bereitschaft besteht, ihre Wünsche bei der Umsetzung zu berücksichtigen.

Folgende Maßnahmen können die Kommunikation intern und extern verbessern und damit die Akzeptanz erhöhen:

Ihre Ansprechpersonen

Ein Portrait von Steve Hammer

Steve Hammer

KEDi Experte Innovation & Transformation

Ein Platzhalterbild für Portraits - ein Avatar einer künstlichen Person.

Lara Kläffling

KEDi Werkstudentin Innovation & Transformation

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