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Webinar | Gebäudedigitalisierung kompakt

Stand: Februar 2026

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Videoaufzeichnung: KEDi Webinar | Gebäudedigitalisierung kompakt | 27.01.2026

Digitale Gebäudetechnologien bieten jede Menge Potenzial: Sie machen Gebäude energieeffizienter und schaffen gleichzeitig Mehrwerte für Mietende und Vermietende – unkompliziert und kostengünstig. Im Webinar haben wir aufgezeigt, warum viele Wohnungsunternehmen und Kommunen bisher noch zögern, digitale Gebäudetechnologien einzuführen. Außerdem haben wir die vielfältigen Themen des KEDi vorgestellt und einen Ausblick auf die Schwerpunkte für 2026 gegeben.

Schauen Sie sich jetzt die Videoaufzeichnung vom 27. Januar 2026 an und werfen Sie einen Blick in unser ausführliches FAQ.

Fortbildungsanerkennung

Als Energieeffizienz-Expertin oder Experte  können sich die Teilnahme als  Fortbildung bei der dena anerkennen lassen. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an

  • Unterrichtseinheiten Wohngebäude: 4
  • Unterrichtseinheiten Nichtwohngebäude: 4
  • Unterrichtseinheiten Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA): 4
Präsentation

KEDi Webinar | Gebäudedigitalisierung kompakt

Die Präsentation des KEDi Webinars "Gebäudedigitalisierung kompakt" vom 27. Januar 2026.

Regulatorische Anforderungen zur Gebäudedigitalisierung

Die Digitalisierung von Gebäuden wird maßgeblich durch regulatorische Vorgaben geprägt. Zentral ist dabei das Gebäudeenergiegesetz. Es enthält zum einen eine Reihe von digitalen Erfüllungsoptionen: 

  • Die Prüfung und Optimierung von Wärmepumpen (§ 60a GEG)
  • und älteren Heizungsanlagen (§ 60b GEG),
  • der hydraulische Abgleich neu eingebauter Heizungsanlagen (§ 60c GEG) sowie
  • die Inspektion von Klimaanlagen (§§ 74-78 GEG)

Alle Vorgaben können mindestens in Teilen durch digitale Maßnahmen wie Monitoring erfüllt werden. Darüber hinaus besteht für große Nichtwohngebäude im Bestand eine Pflicht zum Energie- und Anlagenmonitoring. Für den Neubau großer Nichtwohngebäude ist eine Gebäudeautomation verpflichtend (§ 71a GEG).

FAQ | Regulatorische Anforderungen zur Gebäudedigitalisierung

Digitalisierung von Gebäuden: Wo beginnen – und wie weit gehen?

Gebäudedigitalisierung bedeutet, ein reales Gebäude durch kontinuierliche Datenerfassung in ein digitales Abbild zu überführen. Die erfassten Daten werden in Echtzeit auf digitalen Plattformen zusammengeführt und bilden die Grundlage für Analysen, Simulationen und Optimierungsmaßnahmen.

Zentrale Datenbereiche sind:

  • das thermische Verhalten des Gebäudes (baulich)

  • die Einbindung erneuerbarer Energiequellen (Flexibilisierung)

  • der Nutzerverbrauch und das Nutzerverhalten (Einfluss der Einwohner) 

  • die Energieeffizienz des Gebäudes (Informationen zu Energie und Anlagen)

Der sogenannte Digitale Zwilling stellt eine virtuelle Abbildung eines realen Gebäudes dar. Durch Sensordaten, Planungsdaten (z.B. BIM) sowie Energie- und Betriebsdaten wird der tatsächliche Zustand des Gebäudes kontinuierlich aktualisiert und realitätsnah abgebildet.

Das KEDi gibt Einblicke in gute Praxisbeispiele, auch Showcases genannt, in Wohn- und Nichtwohngebäuden, um damit anwendungsnahe Lösungen sichtbar zu machen. Die Showcases zeigen:

  • wie diese Projekte konkret umgesetzt wurden,
  • welche Herausforderungen dabei auftraten und
  • welche besonderen Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen wurden.

FAQ | Digitalisierung von Gebäuden: Wo beginnen – und wie weit gehen?

KEDi Tools im Überblick – Förderwegweiser, E-Learning & KEDi DEEP.digital

Förderwegweiser

Mit Hilfe des Förderwegweisers erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Fördermöglichkeiten rund um die Energieeffizienz – sowohl bundesweit als auch speziell für Ihr Bundesland. Die Programme sind dabei auf die besonderen Bedürfnisse von Industriebetrieben sowie dem Gebäudesektor ausgerichtet und die intuitiven Filtermöglichkeiten helfen Ihnen schnelle und passende Ergebnisse zu finden. Erhalten Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderungen, ihren Voraussetzungen sowie dazu, wie Sie Ihre Projekte zur digitalen Transformation erfolgreich umsetzen können.

DEEP.digital

Das große Interesse am physischen Gebäudedemonstrator (DEEP) führte zur Idee, die Sanierungsschritte auch digital und unabhängig von Veranstaltungen erlebbar zu machen. So wurde DEEP.digital entwickelt. Die Online-Version ermöglicht es, Sanierungsschritte schrittweise zu aktivieren und energetische Effekte anschaulich darzustellen. Die Grundlage ist, ebenfalls wie beim physischen DEEP, ein Beispielgebäude aus den 1950er/1960er Jahren mit Gaszentralheizung. Ziel ist eine anschauliche Darstellung der Gebäudesanierung, die motiviert und einen unkomplizierten Einstieg bietet.

E-Learning

Ergänzend dazu bietet das KEDi das kostenfreie E-Learning „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand“ an. Fünf interaktive Module vermitteln Energieeffizienzmaßnahmen für Mehrfamilienhäuser, beginnend bei Grundlagenwissen, über Praxisdiskussionen bis hin zu Fehleranalysen. 

FAQ | KEDi Tools im Überblick – Förderwegweiser, E-Learning & KEDi DEEP.digital

Akzeptanzförderung bei Technologieeinführung - Warum Technik nur funktioniert, wenn Menschen sie annehmen

Heizungsmonitoring in Mehrfamilienhäusern gewinnt zunehmend an Bedeutung – auch wenn die Technologie noch nicht weit verbreitet ist. Oft handelt es sich um Pionierarbeit, die technische, organisatorische und menschliche Herausforderungen mit sich bringt. Das KEDi entwickelt Lösungen, die helfen, die Wärmewende erfolgreich umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite: Akzeptanz für digitale Effizienzmaßnahmen sichern

Heizungsmonitoring: Funktionsweise und Wege zur erfolgreichen Einführung

Digitales Heizungsmonitoring mit anschließender Optimierung bietet zahlreiche Vorteile für Mietende und Vermietende. Es reduziert Ausfallzeiten, senkt Wartungskosten und steigert die Energieeffizienz. Innovative Geschäftsmodelle der Anbieter erleichtern die Umsetzung und machen es selbst für Wohnungsunternehmen mit komplexen Rahmenbedingungen möglich, solche Systeme erfolgreich zu implementieren. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Umlagefähigkeit.

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